Die ISBN

Jeder kennt diese Zahlenfolge, die auf jedem Buch im Handel hinten auf dem Umschlag steht: die Internationale Standardbuchnummer, kurz ISBN. Viele Hobbyautoren stehen mit ihrem fertigen Manuskript…


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Dicke und dünne Striche – ISBN als Barcode

Sie möchten auf Ihrem Buchumschlag Ihre zuvor erworbene ISBN abbilden. Welche Informationen sich hinter einem Barcode verstecken und welche Gestaltungsaspekte Sie für Ihr Buch beachten sollten, erzählen wir Ihnen in unserem heutigen Beitrag:

Was ein Barcode ist und welche Funktionen er erfüllt

Ein Barcode ist ein sogenannter Binärcode. Man findet ihn auch unter Bezeichnungen wie Balkencode oder Strichcode wieder. Vereinfacht betrachtet handelt es sich um eine Schrift, welche aus verschieden breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. 

Ein laserbasierten Scanner liest die Breite der Striche aus. Mit anderen Worten er misst die Reflektion der hellen und dunklen Abstände.  Dieser Fotosensor übermittelt die erfassten Daten an die Leseeinheit und die Dekodiereinheit des Scanners. Dabei werden die optischen Signale in Einsen und Nullen umgewandelt. Diesen Binärcode kann ein Computer interpretieren und die im Barcode hinterlegten Daten entsprechend ausgeben.

Die verschlüsselten Daten finden Anwendung in Warenwirtschaftssystemen, Handel und Logistik.

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Der Aufbau eines Barcodes

Ein Barcode spiegelt unter Anwendung der EAN-13 die ISBN wider. EANs sind europäische Artikelnummern, mit welcher Produkte im Handel identifiziert und im Warenwirtschaftssystem mit den dazugehörigen Informationen abgelegt werden.

Die Ziffernfolge besteht hauptsächlich aus der ISBN ohne ISBN-Prüfziffer. Vor der ISBN werden bei uns für Bücher die Ziffern 978 und nach der ISBN die Prüfziffer der EAN gesetzt. Dadurch entstehen ähnliche Nummern wie die ISBN, wobei sie sich nicht gänzlich gleichen und sich eindeutig als Barcode erkennen lassen.

Der Barcode selbst wird gerahmt von Start- und Schlusszeichen. Optional können Texte, die ISBN in Ziffern und auch der Preis, mit eingedruckt werden.

Zudem sind Add-on Barcodes verfügbar. Diese sind kürzer und dienen der Verschlüsselung von bis zu fünf weiteren Ziffern. Man nennt sie daher auch EAN-5. Bei Büchern können sie genutzt werden, um den Preis zusätzlich als Barcode abzubilden.

Größe und Farbe mit bedacht gewählt 

Sie können bunt gestalten, so viel Sie wollen. Der wichtigste Punkt bei einem Barcode ist die Lesbarkeit durch den Scanner. Kann der Scanner den Barcode nicht erfassen, ist dieser vollkommen nutzlos.

Verschiedene Farbkombinationen funktionieren zwar. Aber am besten verwenden Sie den klassisch schwarz gedruckten Barcode auf weißem Hintergrund.  Wenn Sie den Barcode auf Ihrem farbigen Buchcover platzieren möchten, können Sie auch eine weiße Hintergrundfläche nutzen. Zudem sollten Sie auf spiegelnde Oberflächen wie Metallic-Folien verzichten, da diese den Barcode nicht lesbar machen.

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Ein laserbasierten Scanner liest die Breite der Striche aus. Mit anderen Worten er misst die Reflektion der hellen und dunklen Abstände.  Dieser Fotosensor übermittelt die erfassten Daten an die Leseeinheit und die Dekodiereinheit des Scanners. Dabei werden die optischen Signale in Einsen und Nullen umgewandelt. Diesen Binärcode kann ein Computer interpretieren und die im Barcode hinterlegten Daten entsprechend ausgeben.

Die verschlüsselten Daten finden Anwendung in Warenwirtschaftssystemen, Handel und Logistik.

Barcodes sind genormt. Das heißt, sie sind nach der DIN 1556 und ISO/IEC 15420 genormt. Die Idealgröße liegt bei etwa 35 x 26 mm. Dieses Format kann nach oben und unten ein wenig abweichen. Dabei muss der Barcode in der Höhe mindestens 15 mm messen.

Haben Sie die passende Größe festgelegt, kann der Barcode von Ihnen in die Covergestaltung integriert werden. Gängige Format sind Photoshop-Dateien (.eps), pdf-Dateien (.pdf) und Bildformate (z. B. .jpg oder .png). In der Regel sitzen Barcodes auf der Rückseite eines Buches. Dabei variiert die Platzierung von unten links bis oben rechts.

Möglichkeiten der Erzeugung von Barcodes

Um einen Barcode zu generieren, gibt es verschiedene Optionen. Welche Option Sie nutzen können, hängt von Ihrer möglichen Programmauswahl ab.

  1. Die erste Möglichkeit ist komplett programmunabhängig. Sie kaufen die Erstellung des Barcodes als Dienstleistung ein. Es ist simpel und macht Ihnen keine Mühen. Sie können beispielsweise direkt über die ISBN-Agentur, dort wo Sie bereits Ihre ISBN kaufen, einen generierten Barcode erhalten.
  2. Die nächste Option bereitet Ihnen ebenfalls wenig Arbeit. Im Internet finden Sie verschiedene Anbieter, über welche Sie kostenfrei online Ihren Barcode generieren können. Je nach Umfang des Anbieters haben Sie hierbei die Möglichkeit, Größe, Hintergrundfarbe und Farbe des Barcodes zu ändern. Zudem können Sie angeben, welches Dateiformat Sie erhalten möchten.
  3. Es gibt zudem verschiedene Software auf dem Markt, die Sie kaufen bzw. bei Open Source-Software kostenfrei downloaden können. Das ist natürlich davon abhängig, wie viel Sie ausgeben möchten und welche Funktionen die Software besitzen soll.
  4. Nun geht es etwas spezifischer weiter. Wenn Sie die Adobe Programme InDesign, Illustrator oder Photoshop nutzen, können Sie über sogenannte Plug-ins ebenfalls Barcodes erstellen. 
  5. Aber man braucht nicht unbedingt die umfangreichen Programme. Es reicht auch aus, wenn Sie Microsoft Word nutzen. Dort haben Sie zwei Möglichkeiten, einen Barcode darzustellen:
  • Zunächst einmal gibt es Barcode-Schriften. Bekannt sind Code39, Code128 und EAN13. Bei diesen werden Zeichen durch Striche ersetzt und so entsteht der Barcode. Allerdings kann nicht jede Schriftart gleich viele Zeichen interpretieren.
  • Für die andere Möglichkeit benötigen Sie keine zusätzliche Schrift. Sie erzeugen ein Eingabefeld mit “Strg + F9”. Zwischen die geschweiften Klammern wird der Befehl DisplayBarcode „ISBN ohne Striche“ EAN13 \t geschrieben. Als nächstes klicken Sie in das Feld und drücken erneut F9. Und schon erhalten Sie den Barcode zu Ihrer ISBN. Die Endung /t hat die Funktion, unter dem Barcode die ISBN in Ziffern anzuzeigen. Lassen Sie den Zusatz weg, entfällt die zusätzlich lesbare ISBN. Diese Funktion können Sie ab der Word Version 2013 nutzen.
  • Die Möglichkeit über eine Barcode Schrift zu gehen, können Sie übrigens auch in jedem anderen Schreibprogramm nutzen. Das beschränkt sich keinesfalls nur auf die Microsoft Programme. 

Alle Bestandteile Ihres Buches sind bereit für den Druck

Der Barcode ist eingefügt, Texte und Gestaltung sind fertig. Mit unserem Preisrechner unter https://www.bis500druck.de/ können Sie Ihr finales Angebot kalkulieren und sich danach direkt im Anschluss per E-Mail zuschicken lassen.

Wenn Sie Fragen haben, können wir Ihnen gern weiterhelfen. Rufen Sie uns gern unter ✆ 03677 – 46 92 43 an oder schreiben Sie uns Ihre Fragen per E-Mail an .

Ihr bis500-Team


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